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Werbung in KI – Regelungen, Neuerungen und Kritik in der Übersicht
Künstliche Intelligenz ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Immer mehr Hersteller verfügen über eigene Assistenten und Lösungen, um das Interesse der Kunden zu gewinnen. Texterstellung, Bildbearbeitung und mehr gehen so schnell wie nie zuvor von der Hand. Gleichzeitig entstand mit dem KI-Hype ein gigantisches Wachstum, vornehmlich angetrieben durch sehr hohe Investitionen. Die Rechenzentren und die Entwicklung forderten von beteiligten Unternehmen enorme finanzielle Ressourcen. Gleichzeitig fallen die Gewinne bzw. Einnahmen, die etwa durch den Verkauf von Abos oder Lizenzen entstehen, noch überschaubar aus. Werbung in Künstlicher Intelligenz gerät deshalb immer mehr in den Fokus, um zusätzlich Geld zu verdienen. So bringt jetzt etwa OpenAI ein neues Werbemodell ein, inklusive umfangreicher Versprechen rund um das Thema Datenschutz.
Große Änderung bei OpenAI – wie sieht das neue Werbemodell genau aus?
Ankündigungen rund um Werbeanzeigen in den Produkten von OpenAI gibt es schon länger, gleiches gilt für entsprechende Gerüchte. Nun geht es aber in die finale Umsetzung. Dies bedeutet: Die Künstliche Intelligenz des bekannten Anbieters wird zunehmend auch mit Werbeanzeigen kombiniert.
Erste Experimente mit den entsprechenden Einblendungen in den eigenen Produkten hat OpenAI bereits erfolgreich absolviert, allerdings nicht in Deutschland. Kunden in den USA konnten die für Umsätze wichtigen Anzeigen bereits betrachten. Allerdings hat sich der Entwickler entschieden, die Werbung längst nicht in allen Ausführungen, Versionen und Produkten zu integrieren. So müssen Nutzer von ChatGPT Plus, Pro, Enterprise, Business oder einer Bildungslizenz keine Werbung befürchten. Gleiches gilt, wenn Sie sich für eine gebührenpflichtige Alternative entscheiden. Dementsprechend gilt: Wer Geld für die Dienste von OpenAI bezahlt, muss sich nicht mit der Werbung herumärgern. Betroffen sind vornehmlich alle Anwender der „Free“-Variante. Hier ist die Integration der Werbung notwendiges Übel, um auch die hohen Investitionskosten auszugleichen und Gewinne zu erzielen.
Auch in Europa bzw. in Deutschland möchte sich OpenAI die potenziellen Einnahmen durch Werbung in ChatGPT nicht entgehen lassen. Deshalb beginnt derzeit die technische Umsetzung, um Anzeigen in den entsprechenden Produkten anzeigen zu können.
Wie sieht es mit dem Datenschutz bei der neuen Werbung aus?
Gerade innerhalb der EU, somit auch in Deutschland, spielt allerdings der Datenschutz eine zentrale Rolle. Immerhin muss die ausgespielte Werbung der DSGVO entsprechen, um rechtliche Streitigkeiten und hohe Strafen für OpenAI zu vermeiden. Im Rahmen der Entscheidung, Werbung in den eigenen Produkten auszuspielen, hat das Unternehmen deshalb auch die Datenschutzerklärung überarbeitet. Hierdurch soll Kunden auch die Sorge vor einem ausufernden Tracking oder einer besonders großen Datensammelei genommen werden.
Zu Beginn der Werbeeinblendungen in OpenAI-Produkten sollen zudem klassische Werbebanne ohne Personalisierung ausgespielt werden. Die Auswahl der Banner erfolgt mit Blick auf den Kontext der aktuellen Unterhaltung. Langjährige Nutzerprofile oder historische Eingaben sollen entsprechend zunächst nicht genutzt werden. Gleiches gilt für vergangene Chat-Verläufe oder für gespeicherte Erinnerungen. Dies verspricht zumindest das Unternehmen mit aller Deutlichkeit, um somit auch das Vertrauen der Kunden zu behalten.
Wichtig: Werbebanner sollen bei der Nutzung der Produkte klar als solche erkannt und gekennzeichnet werden. Verwechslungen oder versteckte Sponsoring-Einflüsse sollen auf diese Weise zuverlässig vermieden werden. Gleichzeitig verspricht OpenAI, dass die generierten Antworten von der Werbung keinesfalls beeinflusst werden. Somit erhalten Sie auch weiterhin die gewohnten Informationen.
Bereits bekannte Pläne bezüglich der Personalisierung – was kommt auf die Nutzer zu?
Noch gibt es keine Personalisierung im klassischen Sinne, wenn es um die Werbung in den Produkten des Entwicklers OpenAI geht. Allerdings hat das Unternehmen bereits Pläne für die Zukunft bekanntgegeben, die genau diese Anpassung thematisieren.
Diese wird aber nicht einfach und ohne Ankündigung eingeführt. Hier kommt nämlich die DSGVO zur Geltung. Eine Personalisierung, die wiederum auf gesammelten Daten basiert, erfordert nämlich eine aktive Einwilligung des Nutzers. Das sogenannte Opt-In fragt das Einverständnis des Nutzers ab. Erst nach der Entscheidung hierfür spielt OpenAI personalisierte Werbung aus. Für die Anpassung werden etwa Interkationen mit früheren Werbemitteln oder auch mit vertieften Inhalten aus den Chats genutzt.
Zunehmende Werbe-Integration bei anderen Anbietern – der aktuelle Stand
Grundsätzlich handelt es sich bei der Werbung in den Produkten des Entwicklers OpenAI keinesfalls um eine Neuerung. Viele Unternehmen setzen bereits auf entsprechende Mittel, um zusätzliche Gewinne und Umsätze zu erzielen. Dies zeigt sich etwa bei den Google-Suchen, die auf KI basieren und personalisierte Inhalte und Werbungen ausgeben. Auch der Copilot aus dem Hause Microsoft nutzt Werbung. Meist basiert die Personalisierung hier allerdings auch auf den vorigen bzw. aktuellen Anfragen oder Verläufen. In den kommenden Jahren dürfte die Werbung noch mehr und häufiger in den gängigen KI-Systemen zum Einsatz kommen, um auch die hohen Investitionen in Hardware und Entwicklung zu rechtfertigen.
























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