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DLSS 5 – welche Vor- und Nachteile bringt die Technik mit sich?
Durch Künstliche Intelligenz, immer neue Grafikengines und leistungsstarke Hardware bewegt sich Gaming heute qualitativ auf einem sehr hohen Niveau. Doch während höhere Anforderungen an die Rechenleistung über viele Jahre hinweg vornehmlich durch stärkere Grafikkarten oder mehr Speicher ausgeglichen wurden, entwickelt sich zurzeit eine andere Technik. Mithilfe moderner Software, natürlich auch inklusive passender KI-Unterstützung, erfolgen komplizierte Berechnungen und Optimierungen im laufenden Spielbetrieb. Zu den bekanntesten Ansätzen in diesem Bereich gehört DLSS. Und mit Version 5 kommt nun eine neue Variante auf den Markt, die noch einmal frischen Wind in das Gaming bringen dürfte.
Was ist DLSS überhaupt? Welche Neuerungen bietet Version 5 für Sie?
DLSS steht für „Deep Learning Super Sampling“. Hierbei handelt es sich um eine Grafik-Technologie aus dem Hause NVIDIA. Hier kommt Künstliche Intelligenz zum Einsatz, um letzten Endes die Bildwiederholrate (auch bekannt als Frames per Second „FPS“) zu steigern und zudem für eine besonders gute Bildqualität zu sorgen. Grundsätzlich gibt es DLSS bereits seit September 2018. Zu diesem Zeitpunkt kam die erste RTX-Grafikkartengeneration NVIDIAs auf den Markt, welche diese Technik vollumfänglich unterstützt. Das Prinzip hinter DLSS ist einfach: Das Spiel wird intern in einer kleineren Auflösung berechnet. Anschließend skaliert die Künstliche Intelligenz die Auflösung wieder hoch, um etwa eine Darstellung in 4k-Auflösung zu ermöglichen.
Dennoch haben die heutigen Versionen von DLSS mit den ersten Ausführungen nicht mehr viel gemeinsam. Zu Beginn musste mit DLSS 1.0 und der RTX 20er-Serie noch die KI für jedes Spiel einzeln und aufwendig trainiert werden. Dies ist heute nicht mehr der Fall, denn schon mit DLSS 2.0 (Einführung 2020) brachte NVIDIA ein generalisiertes KI-Netzwerk in der Funktion ein. So wurden plötzlich viele Hundert Spiele unterstützt, ohne aufwendiges Training.
Mittlerweile gibt es DLSS 5.0. Die neueste Version bringt die Technik noch einmal auf ein neues Niveau. Die Möglichkeiten gehen durch eine grundlegende Umstellung auf eine neuronale Rendering-Pipeline weit über das klassische Upscaling und Ray Reconstruction hinaus. Jetzt profitieren Sie etwa von einer aktiven Analyse der Spieldaten, um selbst feine Details und unterschiedliche Materialien noch realistischer abzubilden. Die sogenannte Multi-Frame-Generation berechnet zudem bis zu fünf zusätzliche Zwischenbilder zwischen zwei echten Frames. Dies wiederum sorgt für eine deutlich flüssigere Wiedergabe aller Bilder.
Auch für den Desktop geeignet? Das Potenzial von DLSS 5 für diesen Bereich
Bisher handelte es sich bei DLSS 5 ausschließlich um eine Lösung für klassisches Gaming. Mit der entsprechenden Unterstützung (und der passenden Hardware) lassen sich auch besonders anspruchsvolle Titel flüssig, sauber auf unterschiedlichen Systemen wiedergeben. Allerdings fallen die Möglichkeiten grundsätzlich natürlich deutlich breiter gefächert aus. Mithilfe moderner Technik könnte DLSS 5 etwa auch auf dem Windows-Desktop zum Einsatz kommen. Offizielle Versionen oder Lösungen hierfür gibt es zwar noch nicht, erste Modder und Entwürfe zeigen aber das Potenzial in diesem Segment.
Der Ansatz ist grundsätzlich einfach: Das vom Tool des Modders ist nicht in eine Anwendung integriert, sondern erfasst den Windows-Desktop. Hierbei wird die Darstellung über ein Overlay verarbeitet. So sollen sich Browser-Inhalte, Videos, Fotos und Spiele im Fenster- oder im Borderless-Modus verarbeiten. Im echten Vollbildmodus funktioniert die Mod allerdings noch nicht. Auch eine Verwendung in kompetitiven Online-Spielen sollten Nutzer noch in Betracht ziehen. Sowohl das Overlay als auch beteiligte Prozesse können nämlich noch von Anti-Cheat-Systemen erkannt werden. Auch die enormen Hardwareanforderungen sollten Interessenten im Blick behalten. Schon eine leistungsstarke Geforce RTX 5070Ti gerät in ersten Tests der neuen Modifikation an ihre Grenzen.
Einschränkungen beachten – DLSS 5 funktioniert mit ausgewählter Hardware
DLSS 5 bringt zwar viele Neuerungen und Verbesserungen für den Alltag ein, allerdings müssen Sie hierfür auch wiederum über die entsprechende Hardware verfügen. NVIDIA hat bereits bekanntgegeben, welche Grafikkarten bzw. Prozessoren die notwendige Unterstützung für die Verwendung mitbringen. Ihr Gerät muss mindestens mit einer RTX 5070 ausgestattet sein. Selbstverständlich ist eine Verwendung auch mit allen besseren Ausführungen möglich, schon bei einer RTX 5060 endet die Unterstützung aber.
Ob und wann weitere Grafikkarten von den neuen Funktionen profitieren, ist bisher nicht klar. Grundsätzlich sollten Sie außerdem über entsprechend viel Arbeitsspeicher verfügen, damit der einwandfreien Verwendung nichts im Wege steht. Mindestens 32 GB RAM sollten es schon sein, im optimalen Fall sogar schon nach schnellem DDR5-Standard.
























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