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Umstieg auf Linux geplant? Tipps und Tricks für die Durchführung
Der Marktanteil des Betriebssystems Microsoft Windows sinkt seit Jahren kontinuierlich. Mittlerweile laufen nur noch rund 56,55 Prozent aller Endgeräte weltweit mit dem System aus dem Hause Microsoft. Hiermit handelt es sich zwar weiterhin um den absoluten Marktführer, die Konkurrenz holt allerdings deutlich auf. So besteht mittlerweile ein großes Interesse der Anwender, Linux als modernes, alternatives Betriebssystem im Alltag zu nutzen. Grundsätzlich fällt ein Umstieg auch nicht sonderlich kompliziert aus, einige Schritte, Tipps und Tricks sollten Sie aber dennoch unbedingt beachten.
Wählen Sie die passende Linux-Distribution für Ihren Bedarf
Wenn Sie nun einen Umstieg auf Linux in Betracht ziehen, müssen Sie zunächst die unterschiedlichen Versionen vergleichen. Diese werden bei Linux als Distribution bezeichnet. Je nach erfahrungsgrad im Bereich der Softwarebedienung und den gewünschten Vorhaben wählen Sie aus, welche Variante für Sie die beste Wahl darstellt. Unterschätzen Sie hierbei die Unterschiede nicht. Denn obwohl es sich immer um Linux als Betriebssystem handelt, fallen die Differenzen einzelner Distributionen enorm aus.
Gerade für den Einstieg stellen die besonders anwenderfreundlichen Versionen eine sehr gute Wahl dar. Zwar bieten diese nicht unbedingt alle Funktionen, die Profis benötigen, zeichnen sich aber durch eine sehr gute Alltagstauglichkeit aus. Zu den beliebtesten Linux-Distributionen gehören Mini Cinnamon oder auch Zorin OS. Beide Ausführungen bieten unter anderem eine grafische Benutzeroberfläche im Windows-Stil. Dies hilft Ihnen als Neuling, die gewünschten Bereiche und Funktionen schnell zu finden. Zusätzlich legen beide Distributionen großen Wert auf einen umfangreichen Datenschutz.
Eine besonders beliebte Wahl ist Linux Ubuntu. Die Distribution gehört zu den am häufigsten verwendeten Lösungen. Neben einer modernen Benutzeroberfläche kann die Ausführung ebenfalls eine starke Treiberunterstützung und ein breit gefächertes Software-Angebot vorweisen. Wer sich mehr Funktionen und volle Potenzial für professionelle Umgebungen wünscht, trifft hingegen mit Debian (gerade für Server sehr beliebt) oder Arch Linux jeweils eine sehr gute Wahl.
Beachten Sie vor dem Umstieg aber unbedingt: Linux ist nicht Windows! Sowohl bei der Unterstützung für bisher genutzte Hard- und Software als auch bei der Bedienung gibt es teils deutliche Unterschiede.
Erstes Ausprobieren – Live-System via USB-Stick einfach testen
Genau aufgrund dieser Tatsache lohnt es sich, vor einem finalen Umstieg die ausgesuchte Linux-Distribution zu testen. Hierbei erhalten Sie einen umfangreichen ersten Eindruck des Designs, der Funktionen und der Möglichkeiten, die Ihnen das System bietet. Alle Linux-Distributionen unterstützen das Starten des Systems von einem USB-Stick aus. Somit müssen Sie keine vollständige Installation durchführen, sondern können erst einmal in Ruhe ausprobieren.
Für diesen Schritt ist die „Installation“ des Betriebssystems auf einem USB-Stick notwendig. Hierbei unterstützen passende Anwendungen, etwa das beliebte Programm Rufus. Diese helfen Ihnen dabei, die Live-Version fertig zu machen und diese im Anschluss auf Ihrem Computer zu starten.
Datensicherung vor dem Umstieg – passende Software macht es möglich
Haben Sie sich nach dem ausgiebigen Testen für eine Linux-Distribution entschieden und möchten diese nun auf Ihrem Computer oder Notebook installieren? Dann sollten Sie nun eine gründliche Datensicherung durchführen, um einen ungewollten Verlust zu vermeiden. Hierfür stehen zwar manuelle Möglichkeiten zur Verfügung, deutlich einfacher und schneller geht es allerdings mithilfe spezieller Anwendungen.
Erprobte Software-Lösungen übernehmen die Datensicherung für Sie automatisch, teilweise sogar im Hintergrund und im laufenden Betrieb. Viele bekannte Hersteller bieten entsprechende Lösungen für Sie, zu den bekanntesten Angeboten gehören Ashampoo Backup Pro 27, EaseUS Todo Backup Home oder AOMEI Backupper Professional für Unternehmen.
Tipps für die tägliche Arbeit mit der neuen Linux-Distribution – so einfach geht es
Die Installation der neuen Linux-Distribution auf Ihren Endgeräten nach dem Test und der Datensicherung ist schnell erledigt. Hier werden Sie auch als unerfahrener Anwender geführt, alle Schritte sind klar beschrieben und leicht nachzuvollziehen. Zudem dauert der Vorgang nicht lange, meist können Sie schon nach rund 15 bis maximal 30 Minuten erstmals mit der Verwendung des Systems beginnen.
Bei der täglichen Nutzung zeigen sich dann auch schnell die ersten Unterschiede. Die gute Nachricht: Der Treibersupport fällt mittlerweile sehr gut aus. Netzwerkadapter, Grafikkarten und mehr funktionieren in der Regel problemlos, wenn es sich um gängige Hardware handelt. Treiber werden außerdem automatisch installiert und heruntergeladen. Gängige Software, oder zumindest kostenfreie Alternativen, gibt es im eigenen Store. Über diesen lassen sich die Anwendungen schnell finden, installieren und dann nutzen.
Gerade für Einsteiger gibt es umfangreiche Guides zu den einzelnen Linux-Distributionen, die Ihnen den Einstieg deutlich vereinfachen. Und durch einen regen Support, auch aus der Community, lassen sich sogar komplexe Probleme meist schnell lösen. Wagen Sie deshalb jetzt gerne den Schritt und tauchen Sie in die spannende Linux-Welt ein.
























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